urheber: empririokritizismus

Bad Schmiedeberg, Lkr. Wittenberg, A: südwestl. des Ortes bzw. des Gasthauses 'Schöne Aussicht' (Kaiser-Wilhelm-Turm) an einem Waldweg im Stadtwald (günstig erreichbar: kurz vor dem Parkplatz 'Weinbergstraße Nr. 33', Gasthaus Schöne Aussicht, ist dem 'Heideringweg' rechts Richtung Südwesten ca. 200 m bis zum Standort zu folgen), Grab, Benennung: 'Jungferngrab' oder  'Mordfleck' (Holztafel m. Inschrift)

Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), Holztafel mit Inschrift: 'Wo Nixen und Elfen / lauschen / wo Tannenwipfel / rauschen / fand ich mein frühes Grab / Hier ruht / Margarete Christine / von Glasenapp / + 1637'

Geschichte
Im Februar des Jahres 1637, in der Zeit des 30-jährigen Krieges, wurden durch schwedische Soldaten die Städte Düben und Schmiedeberg arg geplündert und gebranntschatzt. Auf der Höhe beim heutigen Luisenturm am Fuße des Tannenberges befand sich das Lager der Schweden, von dem sie aus ihre Raubzüge unternahmen. Um eine gemeinsame Gegenwehr zu organisieren schickten die Dübener das Mädchen Margarete Christine von Glasenapp, auch Hausmann Hannsjörgs Margaret genannt, zu den Schmiedebergern. Auf dem Heimweg geriet sie jedoch in die Hände der Schweden, wo sie einen schrecklichen Tod fand (Verf. frei nach dobiener.de-graeber-in-der-duebener-heide)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.or-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Bad Schmiedeberg: Stadtwald–Vorderheide, Grab, Grabstein für Margarete Christine von Glasenapp, Baudenkmal m. Foto v. 11.8.2016 (Kopie), Urheber: 'Frank Vincentz' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0, 2. dobiener.de

urheber: frank vincentz

Bad Schmiedeberg B: ca. 500 m weiter südwestl. von A bzw. westl. der 'Weinbergstraße' nahe der Wege (günstig erreichbar: der von A weiter südwestwärts führende Waldweg mündet nach 250 m in einen Ost-Westweg, rechts haltend, die Weinbergstraße kreuzend wird der Standort nach weiteren 250 m in der Wegegabel erreicht), Grab, Benennung: 'Zigeunergrab' (Holztafel m. Inschrift)

Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), Holztafel mit Inschrift: 'Hier ruht / Christian / Brandt / Bürger und Künstler / aus Jessen / der den Tod fand / zu Klobik / am 20.06.1840 / durch seines / Sohnes Hand'

Geschichte
Der Bürger und Künstler Christian Brandt aus Jessen soll hier von seinem Sohn ermordet worden sein, dem jedoch die Tat nicht nachgewiesen werden konnte. Doch nach Jahren suchte er aus Gewissensbissen den Freitod (Verf. frei nach dobiener.de)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.or-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Bad Schmiedeberg: Stadtwald-Vorderheide, Grab, sogenanntes Zigeunergrab, Baudenkmal m. Foto v. 20.3.2022 (Kopie), Urheber: 'Empiriokritizismus' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0

c.2026  www.kreuzstein.eu