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Eckartsberga, Burgenlandkreis, A: westl. im Ort, am Zaun des Anwesens 'Heideweg Nr. 206 A' (Oberer Heideweg), westseitig 'Alte Straße' (Teilstück *Via Regia, 801), Steinkreuz |
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Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), Höhe 1,68 m, Br. 70 cm, T. 27 cm (Ang. W. Saal 1989), langschaftiges Steinkreuz aus Sandstein mit gedrungenem Kreuzstand gotischer Stilepoche 14. Jh. mit einem linear eingetieften auf der Spitze stehenden Schwert (Verf.) |
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An der ehemaligen 'Alten Straße' von Niederholzhausen nach Bad Kösen, an der Nordostecke des ehemaligen Hirtenhauses in einer Zaunnische. Tatzenkreuz mit Anklängen an gotische Formen, mit Schwertdarstellung. Der Knauf des Schwertes ist 29 cm hoch, die Parierstange 25 cm breit und die Klinge über 112 cm hoch. Der Schaft hat am Boden ein Ausmaß von 54 cm : 33 cm. Um 1400. Am Kreuz soll ein erschlagener schwedischer Offizier begraben sein (Lit. W. Saal 1989, Auszug) |
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*Via Regia |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, 2. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 24 m. Abb. 67 (Kopie), daraus: 2. B. Liebers, Unsere Steinkreuze - germanische Heiligtümer, 1937, 3. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Eckartsberga: Heidenweg Nr. 206 A, Gedenkstein, ID 094 95620, Kleindenkmal (o.F.) |
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Eckartsberga B: OT Mallendorf, am westl. Ortsausgang, südseitig an der 'Buttstädter Straße' Richtung Niederholzhausen, auf der Straßeninsel am Abzweig nach Seena (Teilstück Via Regia), kurz nach der Bushaltestelle, Steinkreuz |
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Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), Höhe 1,06 m, Br. 78 cm, T. 18 cm (Ang. W. Saal 1989), sog. 'Tatzenkreuz' (nach außen verbreiterte Balken), in lat. Form auch 'Byzantinerkreuz' genannt, aus Kalkstein (Verf.) |
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Spätes 15. Jahrhundert. Das Kreuz wurde 1935 bei Grabenausschachtungsarbeiten am 'Hangborn' an der 'Alten Burg' gefunden, stand dann einige Zeit im Keglerschen Fabrikgrundstück südlich des jetzigen Standortes (Verf. frei nach Lit. W. Saal 1989) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, 2. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 24 m. Abb. 69 (Kopie), daraus: 2. B. Liebers, Unsere Steinkreuze - germanische Heiligtümer, 1937, 3. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Eckartsberga: Buttstädter Straße, Gedenkstein, ID 094 81382, Kleindenkmal (o.F.) |
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Geschichte |
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Das Steinkreuz A mit Schwerteinzeichnung ist ein typisches Gerichtskreuz. Das Schwert, ein altes Schwurzeichen, wurde später das Zeichen des mittelalterlichen Hochgerichts des weltlichen Adels. Der Standort an der Via Regia deutet mit großer Wahrscheinlichkeit auf ein Straßengericht der einst ansässigen weltlichen Grundherrschaften hin, das mit dem dazugehörenden Gerichtsfriede vom Steinkreuz angezeigt wurde. Das Steinkreuz B, aufgefunden bei der 'Altenburg', könnte ebenfalls aus deren Gerichtsbarkeit hervorgegangen sein, indem es eventuell das Burggericht oder auch die Burgfriedensgrenze angezeigt hat (Verf.) |
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