Eckartsberga C: nördl. vom Ort auf der Höhe der sog. 'Kahre', westl. der 'Bibraer Straße'/B 250 (günstig erreichbar: kurz nach dem Ortsausgang erreicht die 'Bibraer Straße' die links abzweigende Straße 'An der Kahre' mit Rastplatz, die zum Standort führt), Gedenkstein, Benennung: 'Brandsäule'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), gerundet abschließende Granitplatte mit der Inschrift: 'Brandsäule / hier wurde / im Jahre 1563 / eine Magd als Hexe / verbrannt' (Verf.)

Geschichte
Eine Magd soll aus Eifersucht am 12. März 1562 einen Stadtbrand gelegt haben. Dabei brannten 60 Häuser nieder, wobei 17 Personen den Tod fanden. Die Magd wurde zur Strafe auf einem Scheiterhaufen am Stadtrand lebendig verbrannt (Verf. frei nach feuerwehr-eckartsberga.de-Verheerende Stadtbrände) 
In Eckartsberga kam es am Nachmittag des 12. März 1562 gegen 16.00 kam es zu einem fürchterlichen Stadtbrand. Bereits 1832 existierte der Denkstein 'Brandsäule' zur Erinnerung an die Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen der Dienstmagd des Bauern Sebastian Nerrens vel Nierens, die aus Eifersucht die Stallungen ihres Herrn anzündete. Dabei starben 17 Personen und 400 Stück Vieh kamen um. Das Hohe Gericht verurteilte die Dienstmagd als angebliche Hexe zum Feuertod (Verf. frei nach anton-praetorius.de-Opfer der Hexenverfolger)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Eckartsberga: Gedenkstein, Brandsäule, ID 094 81356, Kleindenkmal m. Foto v. 29.3.2013 (Kopie), Brandsäule, hier wurde im Jahre 1563 eine Magd als Hexe verbrannt. Urheber: 'Br Thomas' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY 3.0, 2. feuerwehr-eckartsberga.de, 3. anton-praetorius.de

quelle: google.com-maps-eckartsberga-street view kopie

Eckartsberga D: östl. vom Ort, ca. 120 m südl. der B 87 an einem Feldweg an der Gemarkungsgrenze zu Gernstedt, (günstig erreichbar: die ostwärts führende B 87 erreicht ca. 2,5 km nach dem Ortsausgang bzw. 700 m vor Gernstedt eine Feldwegkreuzung, wo der Weg nach Süden, rechts, zum Standort führt), Gedenkstein, Benennung: 'Schlacht bei Auerstedt'

quelle: google.com-maps-eckartsberga-street view

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), pyramidenförmig abschließender Kunststeinquader mit rechteckigen Grundriß und der Inschrift auf der Ansichtsseite: 'Preußische / Infant. Res. / General / Kalkreuth / 10000 Mann / 32 Geschütze', andere Seite: '14. Oktober / 1806 / Schlacht / bei / Auerstedt', nördl. Schmalseite: '14 Uhr', südl. Schmalseite: O ---> (Osten, Verf.)

Die weitläufige Flur östlich von Eckartsberga wird in den Tagen um den 14. Oktober 1806 Teil der großen Schlacht bei Jena-Auerstedt während der Napoleon-Kriege  (Verf.)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. mapy.com-Eckartsberga-Lagekarte m. Standortangabe, 2. google.com-maps-Street View-Eckartsberga m. Foto v. Okt. 2022 (Kopie)

Eckartsberga E: ca. 3 km Luftlinie nach dem nördl. Ortsausgang der 'Bibraer Straße', im nördl. Teil des Waldgebietes östl. der Straße (günstig erreichbar: die 'Bibraer Straße' erreicht ca. 800 m vor dem Weiler Lindenberg eine Waldwegkreuzung mit Parkplatz, wo dem rechts in nordöstl. Richtung abzweigenden Waldweg ca. 250 m bis zum Standort zu folgen ist), Gedenkstein, Benennung: 'Mordstein Carl Ludwig'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), nach oben verjüngter Findlingsblock mit der Inschrift: 'Hier fiel / am 9. Februar 1914 / in treuer Pflichterfüllung / durch Wildererhand / der Königliche Revierförster / Carl Ludwig' (Verf.)

Der Mord am königlichen Revierförster Carl Ludwig am 9. Februar 1914, Oberförsterei Freyburg / Unstrut, Thüringen, s. Rubrik 'Förstermorde' mit detaillierter Beschreibung (Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. Otto Busdorf, Wilddieberei und Förstermorde, Band II, 1993, Verl. Neumann-Neudamm m. Foto (Kopie, mit Genehmigung des Verlages), Internet: 1. mapy.com-Eckartsberga-Lagekarte m. Standortangabe

Eckartsberga F: östl. Ortsrand, nordseitig der B 87 im östl. Bereich des Abzweiges 'Unter den Windmühlen', auf erhöhter Böschung, Gedenkstein, Benennung: 'Gustav Adolf 1632'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt), gerundet abschließender Steinblock mit der Inschriftstafel: 'Hier hielt / in der Mittagsstunde / des 30. Oktober 1632 / Gustav Adolf / mit seinem Heere / Betstunde / ehe er in die / Lützener Schlacht zog (Verf.)

Der Denkstein soll an eine Rast während des 30-jährigen Krieges des schwedischen Königs Gustav Adolf erinnern, der hier mit seinen Truppen einen Gottesdienst abhielt (Verf.)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Eckartsberga: östlich, außerhalb der Ortlage, an der B 87, Gedenkstein, ID 094 81355, Kleindenkmal, 2. mapy.com-Eckartsberga-Lagekarte m. Standortangabe, 3. myheimat.de-Eckartsberga m. Foto

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