standort

Erlbach, OT Gopplasgrün, Vogtlandkreis, Ortsausgang nach Erlbach, am Dorfbach, ca. 150 m südl. der Brücke

steinkreuz gopplasgruen andere seite
bruecklein

Obertägige Maße: Höhe 0,98 m, Br. 0,83, T. 0,20, das Steinkreuz aus Granit mit gerundeten Enden besitzt unterschiedlich lange Kreuzarme, eine selten anzutreffende Eigenschaft, die evtl. in einer richtungsweisenden Funktion ihre Erklärung findet; Ansässige berichten von einem früheren Standort an der Straße, doch aus Furcht daran vorbei zu gehen, sei das Steinkreuz hierher versetzt worden; über das Denkmal werden im Volke verschiedentliche Geschichten, bis hin zu schauerlichen Sagen wiedergegeben; am ursprünglichen Platze soll ein Herr oder Ritter seinen Knecht erschlagen haben; weiterhin wird eine Beziehung zu einem Steinkreuz überliefert, das sich am Erlbacher Friedhof befand und seit 1900 als verschollen gilt; 2006 erfolgte eine Umsetzung um ca. 6 m an das straßenseitige Bachufer; unmittelbar am Standort befand sich ein steinernes Brücklein über den Gopplasgrüner Bach (Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. Dr. G. Kuhfahl, Die Alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, S. 216, Nr. 74 u. Nachtrag zum Heimatschutzbuch 1928 (1936) S. 36, Nr. 86

steinkreuze riedelhof eubabrunn

Erlbach, OT Eubabrunn, Vogtlandkreis, Riedelhof

der Riedelhof, ein historischer Bauernhof im Oberdorf von Eubabrunn unweit der Grenze zu Tschechien, entwickelt sich seit 2003 zu einer vielbesuchten deutsch- tschechischen Kultur- Begegnungsstätte, vor einem Hintergrund des 2. Weltkrieges; beide zueinander geneigte Steinkreuze, 2004 gesetzt, sollen in Anlehnung an das Sühnekreuzbrauchtum die Annäherung und Versöhnung Deutschands und Tschechiens symbolisieren; auf den Kreuzarmoberkanten je die eingemeißelten Jahreszahlen 2004-1945 und 2004-1938 (Verf.)

Quellangaben: Lit.: (mündl. Betreiber des Hofes)

verschollene Objekte: Erlbach, Steinkreuz in der Nähe des Friedhofes, später in einem Gehöft, um 1900 verschwunden, nach mündl. Mitt. des Gemeindevorstandes von 1912 (Quelle: Lit.: 1. Dr. G. Kuhfahl s.o. S. 225, Nr. 16)

c. 2005

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