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Mücheln (Geiseltal), OT Langeneichstädt, Saalekreis, A: südl. Ortsrand von Obereichstädt bzw. im Bereich des Weges südl. der 'Theodor-Körner-Straße' auf die Höhe des 'Kirschberg', oberhalb des Artenschutzturmes (ehem. Trafoturm), an einem schmalen Weg zwischen den Gärten vor Grundstückszaun, Steinkreuzfragment, Benennung: 'Walachenstein' |
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Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), vermutlich verbliebener Schaft eines Steinkreuzes aus Sandstein (Verf.) |
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'Am oberen Abhang des 'Kirschberges', an einem schmalen Steige zwischen Gärten. Der Kirchberg liegt am Südrand des Dorfes. Am Zaun findet sich nur noch der Schaft eines Kreuzes, der sich nach oben verjüngt. Der vorhandene Teil ist noch gut erhalten. Sandstein. Höhe 66 cm, Br. 48 cm, T. 18 cm am Fuß und 20 cm : 13 cm am oberen Ende. Kopf und Arme sollen bereits vor der Mitte des vorigen Jahrhunderts verlorengegangen sein. 15-16. Jahrhundert. Man erzählt sich im Ort, daß vor langer Zeit neben anderen Kriegsvolk auch ein Regiment Walachen durch den Ort gekommen sein. Das Regiment habe starke Verluste gehabt und habe seine Toten an dem Stein beerdigt. Nach einer Erzählung soll der Stein daran erinnern, daß 1706 vor dem Frieden von Altranstädt ein schwedisches Regiment Walachen in Eichstädt in Quartier lag und dem Doppeldorf 30 000 Taler Einquartierungskosten verusachte. Einem Walachen soll es in Eichstädt so gut gefallen haben, daß er nach dem Friedensschluß wieder nach Eichstädt zurückkehrte. Nach seinem Tod soll seine Leiche auf dem Kirschberg bestattet worden sein. Diese Fassung dürfte auf einer Ausdeutung des Ortspfarrers Dr. Wennrich vom Anfang unseres Jahrhunderts beruhen' (Lit. W. Saal 1989) |
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Quellangaben: Lit.: 1. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 31, Nr. 3 m. Abb. 110 (Kopie), Internet: 1. steffanbruns.de-geiseltal-geschichte-denkmäler |
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Langeneichstädt B: nordwestl. des Ortes auf der Höhe der 'Langeneichstädter Warte' (ehem. Landwehrturm, über 'Warteweg' nordwärts erreichbar), Denkmalgruppe: 1 Steinkisten- oder Steinkammergrab, 1 Menhir, Benennung: 'Dolmengöttin' (Phantasiebezeichnung) |
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Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), ca. 1,80 m hohe menhirartige Stele aus Kalkstein mit Darstellungen (Nachbildung, Original im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle) |
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'Das Großsteingrab Langeneichstädt (auch Steinkiste von Langeneichstädt) ist eine jungsteinzeitliche megalithische Grabanlage vom Typ Mitteldeutsche Kammer nahe Langeneichstädt, einem Ortsteil der Gemeinde Mücheln (Geiseltal) im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Es wurde 1987 bei Feldarbeiten in der Nähe der mittelalterlichen Eichstädter Warte entdeckt und zu einem herausragenden Objekt der Megalithik in Sachsen-Anhalt. In der näheren Umgebung wurden bei Luftbildprospektionen mehrere eingeebnete Grabhügel entdeckt, die mit dem Großsteingrab in einer Reihe liegen und möglicherweise in der gleichen Zeitperiode entstanden sind. Im Rahmen der archäologischen Untersuchungen wurden Sandstein- und Muschelkalkplatten entfernt. Das Steingrab (5,3 m lang, 1,9 m breit und 1,7 m hoch) wird auf 3600 bis 2700 v. Chr. datiert und ist der Salzmünder oder Bernburger Kultur zuzurechnen. Als Deckstein der Kammer wurde eine 1,76 m große Menhirstatue entdeckt. Sie zeigt die Darstellung einer Dolmengöttin (weibliche Gottheit) und ein Axtmotiv als Statussymbol. Im Fußboden – bestehend aus mehreren Kalksteinplattenschichten – fanden die Archäologen Schmuckstücke aus Tierzähnen, Kupfer, Knochen und Bernstein. Ein Replikat des Menhirs wurde zwischen dem Wachturm der Eichstädter Warte und der Grabkammer errichtet. Das Original wird im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gezeigt. Als 'Dolmengöttin' wurden im Jahr 1956 Darstellungen in einem Steinkammergrab der Schnurkeramik aus der Dölauer Heide bezeichnet' (wikipedia.org-wiki-Großsteingrab-Langeneichstädt, Auszüge, m. 2 Fotos v. 6.6.2012 (Kopien), Urheber: 'Einsamer Schütze' Eig. Werk) |
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Anmerkung |
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Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Großsteingrab-Langeneichstädt, Auszüge m. 2 Fotos v. 6.6.2012 (Kopien), Urheber: 'Einsamer Schütze' Eig. Werk), 3. himmelswege.de-orte-dolmengoettin-langeneichstaedt |
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