gedenkstein loebau
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Löbau, Lkr. Görlitz, A: südl. Stadtgebiet am Ebersdorfer Weg, Obertägige Maße: H. 0,60 m, Br. 1,08, T. 0,20, das tief eingesunkene Steinkreuz aus Granit besitzt unterschiedlich lange Arme; auf dem Kopf Abwetzsmal deutbar, s. Einf. (Verf.) am linken Kreuzarm zwei waagerechte verlaufende Rillen, vermutlich Beschädigungen; die Sage berichtet von einem heftigen Streit zwischen zwei Knaben um ein Stück Brot in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, wobei beide den Tod fanden; das Denkmal steht am Fahrweg zur Höntschmühle (Ang. von 1928)

Quellangaben: Lit.: 1. Dr. G. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, S. 218, Nr. 148, Internet: 1. ...loebaufoto.de, Betreiber Peter Emrich, Löbau, daraus Foto (bearb.)

Löbau, B: im nördl. Winkel der Weißenberger- u. Richard-Müller-Straße, an der alten Kittlitzer Straße, ca. 350 m nordwestl. der Baum- und Rosenschule Schwartz, Obertägige Maße: Höhe 0,64 m, Br. 0,60, T. 0,16, der giebelförmig zugehauene Granitfindling zeigt ein etwa gleicharmiges, breitrillig eingetieftes Kreuz und darunter die Jahreszahl ‘1813’; das Denkmal steht angeblich mit der Schlacht bei Ebersdorf, am 9. 9. 1813, in Verbindung, in der Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon Bonaparte; nach der Sage wurden Teile der französisch-polnischen Besatzungstruppen von Ebersdorf von den russisch-preußischen Truppen bis hierhin in die sog. Hohle zurückgeworfen, wobei am Platze ein hoher polnischer Offizier den Tod fand

Löbau, C: Löbauer Berg, an der Fahrstraße, ‘Engwichtstein’, Obertägige Maße: Höhe 0,70 m, Br. 0,40, T. 0,18, der Gedenkstein aus Granit bezeichnet die Stelle, wo der Waldarbeiter Johann Gottfried Engwicht, am 31. 1. 1854, durch einen Unglücksfall zu Tode kam

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. ...loebaufoto.de, Betreiber Peter Emrich, Löbau, daraus Foto (bearb.)

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Löbau, D: Kreuzung Clara-Zetkin-Str.-Laubaner Str., Grünanlage, Obertägige Maße: Höhe 1, 04 m, Br. 0,85, T. 0,28, das recht gut erhaltene Steinkreuz aus Sandstein mit gefasten Kanten weist im Kreuzungsfeld eine Vertiefung auf, die als Abriebsmal deutbar ist, s. Einf. (Verf.) das Denkmal wurde im Jahre 1919 bei Erdarbeiten an der Kittlitzer Straße 3 m tief im Boden aufgefunden und zwischenzeitlich im Bereich Ziegel-/Mücklichstraße aufgestellt; nach der Sage soll das Steinkreuz für einen im Jahre 1640 ermordeten und beraubten Kaufmann gesetzt worden sein

Quellangaben: Lit.: 1. Dr. G. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, S. 218, Nr. 149 m. Abb. 26 (Kopie) Internet: 1. ...loebaufoto.de, Betreiber Peter Emrich, Löbau, daraus Foto (bearb.)

verschollene Objekte: Löbau, Steinkreuz, ‘Bei Maies Gute an der alten Weißenberger Straße, nahe dem steinernen Steg im Straßengraben fast verschüttet, 1882’ - Moschkau, S. 426 (Quelle: 1. Lit.: Dr. Kuhfahl, 1928, S. 226, s.o.) 

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Löbau, OT Kittlitz, auf dem Kirchhof unter einer alten Linde, Obertägige Maße: Höhe 1,15 m, Br. 0,60, T. 0,18, das Steinkreuz aus Granit ist in seiner Form ein typischer Vertreter der ‘Lausitzer Schule’, kräftiger Schaft mit kurzen, zur Tatzenform neigenden Kreuzarmen; auf der Vorderseite die eingerillte Darstellung einer sog. Saufeder, eine im Mittelalter sehr gebräuchliche Jagdwaffe zum Erlegen gestellter Wildschweine, oft auf Sühnemalen dargestellt; das Denkmal wurde um 1880 vom damaligen Pfarrer auf den Kirchhof verbracht und aufgestellt, sein ursprünglicher Standort ist unbekannt (Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. Dr. G. Kuhfahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, S. 217, Nr. 118, Internet: 1. ...loebaufoto.de, Betreiber Peter Emrich, Löbau, daraus Foto (bearb.)

2007 www.kreuzstein.eu