verf. eig. werk schloss rochlitz

Rochlitz, Lkr. Mittelsachsen, Schloss Rochlitz, A: im Schlossmuseum Rochlitz, Lapidarium, got. Wiederkreuz (vermutlich früher an oder in der Schlosskapelle)

verf. eig. werk gotisches kreuz rochlitz
verf. eig. werk lapidarium

Maße: Höhe 0,95 m, Br. 0,60, Rochlitzer Porphyr

Das Wiederkreuz, auch Deutsches Kreuz, ist eine Vervielfachung des Lateinischen Kreuzes.
Die Wiederholung der Kreuzform ist ein altes Motiv, das sich schon in vorchristlicher Zeit findet. In christlichem Kontext ist es vermutlich ein Symbol für die fünf Wundmale Christi, die Gnostiker verwenden es als Symbol des vierfachen Geheimnisses.
In gewissem Sinn erscheint die vier Kreuzarme des Wiederkreuzes als vier lateinische Kreuze, die mit dem langen Teil ihres Längsbalkens miteinander kombiniert sind. Gewöhnlich wird es symmetrisch dargestellt, das heißt, alle Längs- und Querbalken besitzen die gleiche Breite und sind annähernd gleich lang.- ist ein Kreuz, dessen vier 4 Arme gewissermaßen wieder (noch einmal) gekreuzt sind respektive in je ein Kreuz enden. (Textkopie: ...wikipedia.org.wiki-Wiederkreuz)

Quellangaben: Lit.: Internet:

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verf. eig. werk grabplatte goehren verf. eig. werk info-tafel grabplatten rochlitz

Schloss Rochlitz B: an der nördl. Mauer der östl. Unterburg-Terrasse (Blümchen Cafe), 8 Grabplatten (Kreuzsteine)

Nr. 3 (besterhaltenste) Grabplatte-Kreuzstein von der St. Katharinen und St. Georgkirche in Göhren, Maße: Höhe 1,80 m, Br. 0,80, T. 0,28

Quellangaben: Lit.: Info-Tafel vor Ort, Internet:

verschollene Objekte:

Ang. Lit. H.-J. Wendt, 1979: Im Museum auf dem Schloßhof (Kuhfahl). 1 Steinkreuz (Gruppe, zugehörig Steinkreuz Inv.-Nr. 97, von verschiedenen Fundorten zusammengetragen). Porphyr (Kuhfahl). Schwertzeichnung (Kuhfahl). Höhe: 128 cm, Breite: 20 cm, Stärke: 22 cm (Kuhfahl). Wie das andere Steinkreuz aus dem Rochlitzer Museum soll auch dieses 'in den ersten Jahren nach 1945 von der östlichen Burggrabenbrücke in den ehemaligen Burggraben geworfen worden' sein, wahrscheinlich nachdem beide bereits zerschlagen worden waren. Allerdings war später dort nichts mehr davon zu finden. (Nachsuche durch den Verfasser im Mai 1959, bestätigt in Mitteilungen von Kreisdenkmalpfleger E. Lommatzsch, Rochlitz, 19. 5. 1959, und von Museumsleiter U. Baumbach, Rochlitz, 9. 3. 1964). 'Eins der Rochlitzer [Kreuze] hat ursprünglich bei Stollsdorf gestanden und, seiner Arme beraubt, längere Zeit als Einfassung einer Düngergrube gedient, bis es durch Prof. Pfau geborgen wurde.' (Kuhfahl 1928, S. 84) - 'ehemals im Gräfengrund' (handschriftliche Notiz von Pfau zu seinem Aufsatz 'Älteste Geschichte von Stollsdorf', Rochlitz 1936, nach einer Mitteilung von U. Baumbach an H. Quietzsch, Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden, 7. 9. 1964). Das Kreuz wurde etwa 1920/21 von Pfau in das Rochlitzer Schloß gebracht (Kuhfahl 1928, S. 57). Altbekannt. (Textkopie)

Quellangaben: Lit.: 1. Hans-Jochen Wendt, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, II. Inventar Bezirk Karl-Marx-Stadt, Berlin 1979, S. 155-156, Nr. 96 Rochlitz, Kr. Rochlitz, Mbl. 4942 (60), S 20,5 / O 11,3, daraus: 2. G. A. Kufahl, Die alten Steinkreuze in Sachsen, Dresden 1928, Nr. 214, S. 57, 84 und Nachtrag zum Heimatschutzbuch 1928 (1936), Nr. 229, 3. W. C. Pfau, Archäologische Streifzüge in der Rochlitzer Pflege, in: Leipziger Zeitung (wissenschaftl. Beil.) , 1899, Nr. 141, S. 586 u. 1906, S. 195 u. 1907, S. 3 u. 1919, S. 3 u. 1922 b u. 1941, S. 8 (s. Rubrik Literatur: W. C. Pfau-Publikationen)

Internet:

Ang. Lit. H.-J. Wendt, 1979: Im Museum auf dem Schloßhof (Kuhfahl). 1 Steinkreuz (Gruppe, zugehörig Steinkreuz Inv.-Nr. 96, von verschiedenen Fundorten zusammengetragen). Porphyr (Kuhfahl). Höhe: 52 cm, Breite: 60 cm, Stärke: 28 cm (Kuhfahl). Nach 1945 zerschlagen und in den Burggraben geworfen. 'bei Stoßwitz ausgeackert' (Druckfehler in den Kuhfahlschen Verzeichnissen). - 'Das andre [Kreuz] ist zwischen Rochlitz und Noßwitz beim Ackern zum Vorschein gekommen, hat lange Jahre im Schuppen des Gemeindevorstands gelegen und schließlich im Herbst 1922 den Weg in den Schloßhof zu Rochlitz gefunden.' (Kuhfahl 1928, S. 84; vgl. jedoch S. 57 !). Altbekannt. (Textkopie)

     
Quellangaben: Lit.: 1. Hans-Jochen Wendt, Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, II. Inventar Bezirk Karl-Marx-Stadt, Berlin 1979, S. 156, Nr. 97, 2. G. A. Kuhfahl 1928, Nr. 214, S. 57, 84 u. 1936, Nr. 229, 3. W. C. Pfau, 1924, S. 102

Internet:

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