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Arnstein (Sachsen-Anhalt), OT Stangerode, Lkr. Mansfeld-Südharz, im Ort, unmittelbar östl. 'Kleiner Dorfplatz', südl. der 'Talstraße, am Zusammenfluss von 'Eine' und 'Leine', südl. neben dem Trafoturm, Sagenstein, Benennung: 'Mordstein' / 'Mönchskutte'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), breiter niedriger Basaltsteinblock, angeblich der Rest eines einstigen Sühnekreuzes (Verf.)

Geschichte
1216 wurde Stangerode erstmals als 'Stangerod' urkundlich erwähnt. Einem früher verbreiteten Volksbrauch entsprechend ist hier die Sage vom *Kuttenzins verwurzelt. Der Ort lag im verpfändeten sächsischen Amt Arnstein und gelangte 1815 an das Königreich Preußen.
Wahrzeichen Stangerodes ist der sogenannte 'Mordstein', an dessen Stelle in grauer Vorzeit der Legende nach ein Mönch ermordet wurde. Bereits ein früheres Siegel zeigt diesen Stein zwischen zwei Laubbäumen. Die Gemeinde beschloss im Jahr 1995, den Stein und die beiden Laubbäume in das Wappen des Ortes aufzunehmen. Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet (wikipedia.org-wiki-Stangerode)

*Kuttenzins-Sage
Die nahe Konradsburg war bereits um das 12. Jh. zu einem Kloster geworden. Hier lebte der Mönch Bruder Marcus, der als Beauftragter des Klosters Zins- und Frongelder im Ort und in der Umgebung eintrieb. Dabei lernte er die junge hübsche Frau Hartung in Stangerode kennen (und lieben), die Frau eines wohlhabenden Händlers, der in Halle ein gut laufendes Geschäft betrieb und selten zu Hause war. Den Dorfleuten konnte dies nicht verborgen bleiben, voller Hass lauerten sie im eines Nachts auf und erschlugen ihn mit einer Axt an der Stelle des Steines (Verf. frei nach harzer-sagen.harz-urlaub.de-ortssagen-stangerode-kuttenzins)

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.or-wiki-stangerode, 2. google.com-maps-Stangerode m. Foto v. Okt. 2020 (Kopie), Urheber: 'Andrea Schiering' (Eig. Werk) u. Foto v. Mai 2014 (Kopie), Urheber: 'Stefan Mushake' (Eig. Werk), 3. harzer-sagen.harz-urlaub.de m. ausführlicher Sage und Zeichnung

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