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Lanitz-Hassel-Tal, OT Taugwitz, Burgenlandkreis, A: südl. des Ortes, ca. 600 m nach dem Ortsausgang ostseitig links an der Straße nach Rehehausen, auf erhöhter Böschung an ausgegangener Wegabzweigung, Steinkreuz  

urheber: heiko leister 2025 quelle: lit. w. saal 1989 quelle: google.com-maps-taugwitz-street view

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), kleines gedrungenes Steinkreuz aus Muschelkalk,  materialbedingt arg oberflächenperforiert (Verf.)

Höhe 95 cm (ges. Länge 108 cm), Br. 76 cm, T. 25 cm, parallelkantiges lateinisches Kreuz, dessen südlicher (rechter) Arm stärker ist als der nördliche. Der Kopf ist 34 cm breit, der Schaft 40 cm, der linke Arm ist 17 cm hoch, der rechte 25 cm. Spätes 15. Jahrhundert. Eine Volkserzählung ist nicht bekannt (Lit. W. Saal 1989)

Quellangaben: Lit.: 1. Walter Saal, Steinkreuze und Kreuzsteine im Bezirk Halle, Halle 1989, S. 26, Nr. 18 m. Abb. 77 (Kopie), daraus: 2. H. Sieling, Steinkreuze und Wappensteine bei Naumburg, Naumburg 1916, 3. A. Berg, Von den alten Steinkreuzen unserer Heimat, 1934, S. 21-23, 4. B. Liebers, Unsere Steinkreuze - germanische Heiligtümer, 1937, S. 8-13 u. 30-34, 5. H. Köber, Die alten Steinkreuze und Sühnesteine Thüringens, Erfurt 1960, Internet: 1. wikipedia.org-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Lanitz-Hassel-Tal, OT Taugwitz: außerhalb des Dorfes an der Straße nach Rehehausen auf der östlichen Böschung, Gedenkstein, ID 094 16248, Baudenkmal (o.F.), 2. google.com-maps-Taugwitz-Street View v. Okt. 2022 (Kopien, bearb.) u. Foto Mai 2025 (Kopie), Urheber: 'Heiko Leister' (Eig. Werk)

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Taugwitz B/C: östl. des Ortes, ca. 200 m südl. der B 87, unter drei markanten Bäumen (günstig erreichbar: die ostwärts führende B 87 Richtung Hassenhausen erreicht ca. 250 m nach dem Ortsausgang einen rechts abzweigenden Feldweg, der entlang des Feldraines in Richtung Osten nach ca. 300 m einen rechts Richtung Süden abzweigenden Weg erreicht, der nach ca. 80 m zum Standort führt), 1 Denkmal 'Herzog von Braunschweig', 1 Denkstein 'Schlacht bei Auerstedt'  

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B: Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), mit Obelisk abschließendes, mehrstufig verjüngtes Denkmal mit Inschriftstafeln, umzäunt mit Schutzgitter (Verf.)

Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel (auch Carl Wilhelm Ferdinand; * 9. Oktober 1735 in Wolfenbüttel; † 10. November 1806 in Ottensen bei Hamburg) war ein deutscher Fürst, ererbter Herzog zu Braunschweig und Lüneburg und ab 26. März 1780 Landesherr im Teilfürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Karl Wilhelm Ferdinand stand als Feldmarschall in preußischen Diensten. Im Ersten Koalitionskrieg hatte er 1792–1794 den Oberbefehl über die alliierte Armee inne. In Erinnerung blieb er dabei vor allem durch das Manifest des Herzogs von Braunschweig vom 25. Juli 1792, das die revolutionären Franzosen einschüchtern sollte, jedoch das Gegenteil erreichte und den Tuileriensturm auslöste. An der Spitze der preußischen Armee erlitt er am 14. Oktober 1806 in der Schlacht bei Auerstedt eine schwere Verwundung, der er rund vier Wochen später erlag (wikipedia.org-wiki-Karl Wilhelm_Ferdinand)

C: Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), pyramidenförmig abschließender Kunststeinquader mit rechteckigen Grundriß und Inschrift, Ansichtsseite: 'Division / v. Wartensleben / 8500 Mann / 16 Kanonen' (Verf.) 

Quellangaben: Lit.: Internet: 1. wikipedia.or-wiki-Liste der Kulturdenkmale in Lanitz-Hassel-Tal, OT Taugwitz: in offener Feldflur südlich der Straße nach Hassenhausen, Denkmal, ID 094 17390, Baudenkmal m. Foto v. 7.8.2012 (Kopie), Urheber: 'Rabel' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0, 2. google.com-maps-Taugwitz-Lagekarte m. Standortangabe u. Foto v. März 2022 (Kopie, perspektivisch verzerrt), Urheber: 'Michael Koch' (Eig. Werk) 

verschollene Objekte:

Gernstedt (Lanitz-Hassel-Tal): Steinkreuz. Am Bach. Nach der Chronik des Klosters Altenzelle (Altenzella) soll sich der Burgvogt der Neuenburg um 1321/22 als arger Raubritter betätigt haben, nach anderen soll es Gebhard von Schraplau gewesen sein. Bei einem Überfall auf polnische Kaufleute, die von der Frankfurter Messe kamen, wurde auch der Protonotar (Oberschreiber) des Königs von Polen erschlagen. Auf den energischen Protest des polnischen Königs wurde der Raubritter gefangengenommen und bestraft. Dem Polen aber wurde ein Steinkreuz gesetzt, das aber schon lange nicht mehr existiert (W. Saal 1989, S. 26, V. 5 Gernstedt, daraus: 2. A. Berg 1934)

Anmerkung: Der 'Gernstedter Bach' verläuft heute nordöstl. vom Ort und wird ca. 200 m nach dem nordöstl. Ortsausgang von der B 87 gekreuzt (Verf.) 

Zäckwar (Lanitz-Hassel-Tal): Steinkreuz. Nördlich der Straße von Zäckwar nach Spielberg auf der Grenze zwischen den beiden Gemarkungen. Das von Walter Langholz, Zäckwar, festgestellte Steinkreuz wird im Flurbuch von 1786 wie in folgenden beschrieben, wobei sich das Flurbuch auf die von Christian Wilhelm Schocher gezeichnete Flurkarte von 1759 bezieht: Im Flurteil 'Stücke am Koberbache' ein breiter Rain, Fig. VIII, welcher die Zäckwarer und Spielberger Flur scheidet, entlang der Straße von Zäckwar nach Spielberg, welche hier durch diesen Flurteil geht, worauf an der Straßen- und Rainecke ein hoher Kreuzstein und dicht dabei eine Heegesäule steht, Grenztrift (W. Saal 1989, S. 26, V. 8 Zäckwar) 

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