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Donaustauf, OT Sulzbach a.d. Donau, Lkr. Regensburg, Fürstl. Thurn- u. Taxis’scher Thiergarten (nordöstl. von Sulzbach, gemeindefreies Gebiet) Forstabteilung ‘Förstlstein’, ca. 800 m nördl. des sog. Ottergrundes an einer Waldfuhre rechts am Hang ggü. Futtersilo, ‘Förstlstein’

Obertägige Maße: Höhe 0,75 m, Br. 0,47, T. 0,18, das Steinkreuz aus Granit weist einige partielle Beschädigungen auf, besitzt eine markant gerundete Schafterweiterung mit geradlinig vertikalem Basisansatz; die Schauseite zeigt die eingetiefte, mit schwarzer Farbe nachgezeichnete Inschrift:

‘In / 1592 / Jar / Joh Fersellu / erschossen war / Ligt / alda’

über das Geschehnis, das zur Setzung des sog. Förstlsteines führte, liegen nur Spekulationen vor, nach allgemeiner Lesart wurde hier 1592 der Förster Johann Fersell (Ferstl, Förstl) von Wilderern hinterrücks erschossen; die oft in Flurkarten angebene Bezeichnung gab der gesamten Waldflur westl. der ‘Aschenbrennermarter’ den Namen

Quellangaben: Lit.: 1. Rainer H. Schmeissner, Steinkreuze in der Oberpfalz, Regensburg 1977, S. 222-223 m. Abb. 25 S. 398, Nr. R 33 Fürstl. Thurn-und-Taxis’scher Thiergarten, daraus: 2. R. H. Schmeissner, Die Flurdenkmale im Fürstl. Thurn und Taxis’schen Thiergarten bei Sulzbach a.d. Donau, S. 326-328 m. Abb.; 3. Rainer H. Schmeissner, Steinkreuze im Lkr. Regensburg, Regensburg 1993, S. 34-35 m. Skizze u. Abb. S. 109/110, daraus Kopie

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Donaustauf, Lkr. Regensburg, A: Garteneck im Winkel ‘Hauptstraße-Mozartstraße’ (Anwesen Zahnarzt Dr. G. Schulze, Ang. von 1993, beim Gemeindepark)

Obertägige Maße: Höhe 0,72 m, Br. 0,55, T. 0,18, Steinkreuz aus Kalkstein mit markant gerundeter Schafterweiterung, breite Kreuzarme, gedrungener, evtl. abgearbeiteter Kopf, einige materialbedingte Ausbrüche (Verf.) Zahnarzt Dr. G. Schulze informierte 1977 R. H. Schmeissner (nach Abschluss des Oberpfälzer Steinkreuzinventars) über ein Steinkreuz, das unter abfallenden Putz in einer alten Gartenmauer zum Vorschein kam und bis dahin unbekannt war, wohl heute freistehend am Standort (Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. Rainer H. Schmeissner, Steinkreuze im Landkreis Regensburg, Regensburg 1993, S. 13 m. Abb. S. 47/48 Donaustauf II, Internet: 1. ... wikipedia.org-wiki-Liste der Baudenkmäler in Donaustauf: Mozartstraße 2, Steinkreuz lat. Form mit verbreiterten Armen, Granit, wohl spätmittelalterlich Nr. D-3-75-130-41

Donaustauf B: am Treppenaufgang von der Maxstraße zur Michaelskapelle (Albertus-Magnus-Weg) Flur-Nr. 100/2

Obertägige Maße: Höhe 1,50 m, Br. 0,80, T. 0,15, Steinkreuz lat. Form aus Kalkstein mit gefasten Kanten, die vertiefte Fläche umrahmen mit vollplastischer Korpus-Christi-Darstellung, Schaft unter dem Gekreuzigten als Rundsäule mit Ringabschluss (Verf.) in Lit. R. H. Schmeissner wird das Denkmal als ‘derbe spätgotische Arbeit’ beschrieben, die zum Zeitpunkt der ersten Bestandsaufnahme 1977 viele Risse aufwies und durch Eisenklammern notdürftig zusammen gehalten wurde; auf Veranlassung von Alfons Unterstöger, Donaustauf, wurde das Kreuz in der Regensburger Dombauhütte grundlegend renoviert, wobei auch das Blechdach erneuert wurde

Kopfbalken mit den Initialen ‘GPK’, über die Kreuzarme teilt der Gekreuzigte die Zahlenpaare ‘16-74’ u. darunter ‘14-82’, am Beginn der Rundsäule die Jahreszahl ‘1880’; die Jahreszahlen können noch heute nicht zugeordnet werden, vermutlich Renovierungsmerkmale, 1880 kann mit dem Großbrand des Marktes in Verbindung gebracht werden; das Denkmal soll eine Kopie eines wohl im 15. Jh. erstellten Vorgängers sein (R. H. Schmeissner)

Quellangaben: Lit.: 1. R. H. Schmeissner, 1993 s.o.  S. 13 m. Abb. S. 45/46, Donaustauf I (Kopie); 2. R. H. Schmeissner, Steinkreuze in der Oberpfalz, Regensburg 1977, S. 210 o. Abb., Nr. R 2 Donaustauf, Internet: L.d.B. in Donaustauf: Albertus-Magnus-Weg, Steinkreuz mit Gekreuzigtem im Viernageltypus, Kalkstein, spätgotisch, bezeichnet 1482, 1674, 1880, Nr. D-3-75-130-5

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Wörth a.d. Donau, Lkr. Regensburg, östl. des Ortes, weglos im Wörther Forst (gemeindefreies Gebiet), Waldabteilung ‘Hirschbuckl’, an einem Pfad auf der bewaldeten Anhöhe oberhalb des Wellerbaches (in Meßtischkarten gesamte Anhöhe mit ‘Kreuzstein’ bezeichnet)

Obertägige Maße: Höhe 0,55 m, Br. 0,47, T. 0,17, Asymmetrie aufweisendes Steinkreuz aus Kalkstein, das zur Tatzenkreuzform neigt, arg ausgewittert, keine Zeichen erkennbar (Verf.) das Denkmal wird im Volksmund ‘Schwedenkreuz’ oder auch ‘Kreuzstein’ genannt; nur sehr wenige Ortskundige kennen den Standort des Kreuzes, von daher ist das unbekannteste und am schwersten aufzufindende Steinkreuz des gesamten Landkreises Regensburg; es steht völlig abseits jeglicher Wege mitten im Hochwald; die Auffindung dieses Denkmals verdankt der Verfasser R. H. Schmeissner Herrn Lehrer Schindler aus Wörth an der Donau

Quellangaben: Bildquelle: Urheber: F. Jörgl, Ortsheimatpfleger Wörth a.d. Donau (Foto links u. mitte, bearb.), Lit.: 1. R. H. Schmeissner, 1977, s.o. S. 225, Nr. R 40 o. Abb., 2. R. H. Schmeissner, 1993 s.o. S. 37-38 m. Abb. 119 (Kopie) / 120 (Waldabteilung Kreuzschlag, Hinweisschild)

kopie lit. r. h. schmeissner 1977 kopie lit. r.h. schmeissner 1977

Wörth a.d. Donau, OT Tiefenthal, Lkr. Regensburg, ca. 500 m westl. der Ortsmitte an südl. Böschung eines Hohlweges, alter Ortsverbindungsweg nach Wichenbach, ‘Schwedenkreuz’

Obertägige Maße: Höhe 0,78 m, Br. 0,53, T. 0,25, Steinkreuz aus Granit mit verstümmelten bzw. abgearbeiteten Kreuzarm, um 1977 reliefartige, nicht mehr deutbare Darstellung erkennbar gewesen; bei einer Umsetzung des Kreuzes um 1980 wurde es um 180° gedreht, damalige Schauseite heute Rückseite

Quellangaben: Lit.: 1. R. H. Schmeissner, 1977 s.o. S. 223 o. Abb., Nr. R 34 Tiefenthal, 2. R. H. Schmeissner, 1993 s.o. S. 36 m. Abb. S. 111/112 (Kopien), Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki- Liste der Baudenkmäler in Wörth a.d. Donau, OT Tiefenthal: St. 2125, Steinkreuz griechische Form mit verstümmeltem Arm, Granit. wohl spätmittelalterlich Nr. D-3-75-210-39

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